Vitamin D: Antreten zur Eigenproduktion!

Vitamin D ist in unserer Nahrung nur in sehr geringem Maße enthalten. Gerade einmal fette Fische, Leber, manche Margarinesorten, Pilze und Eigelb enthalten veränderliche Anteile an Vitamin D, das so wichtig für die Knochenfestigkeit und Psyche ist. Und wer isst schon täglich Pilze und fetten Fisch?

Außerdem heißt Vitamin D nicht umsonst „das Sonnenvitamin“: Der Körper kann es nämlich aus verschiedenen Cholesterin-Vorstufen selbst herstellen ... aber nur, wenn er gleichzeitig genügend Sonnenlicht abbekommt! Und hier haben wir das Problem, das besonders in der dunklen Jahreszeit zuschlägt: Wir tragen plötzlich nur noch langärmelige Kleidung und sind insgesamt auch viel weniger in der Natur. Der wichtigste und am wenigsten bekannte Faktor ist jedoch die Blockade der wenigen freiliegenden Hautflächen (Im Normalfall nur Gesicht und Hände) durch Cremes mit eingebautem Lichtschutzfaktor! Ein dahingehender Check Ihrer Tages- und Handcreme kann deshalb nicht schaden. Im Sommer ist täglicher UV-Schutz als Vorbeugung gegen Zellalterung ja durchaus angebracht – aber im Herbst und Winter müssen wir auch an unsere körpereigene Vitamin-D-Produktion denken. Nutzen Sie dann jede nicht verregnete bzw. verschneite oder neblige Minute, um die Ärmel (vielleicht sogar auch die Hosenbeine) hochzukrempeln, den Kragen zu öffnen und jeden Quadratzentimeter Hautfläche richtig „Sonne tanken“ zu lassen!  

14.12.15